23.03.2025
In Fahrgemeinschaften ging’s von Häusern nach Rheinheim zum Parkplatz am Rhein. Der Wettergott meinte es sehr gut mit uns, denn sobald wir vom Parkplatz losmarschierten, hörte es auf zu regnen und der Himmel öffnete seine Sonnentore. Was für tolle Voraussetzungen für unsere Rheinwanderung! Vom Rheinweg ging es hoch, am Zollhäuschen vorbei, über die Rheinbrücke hinüber nach Bad Zurzach. Nun folgten wir dem linken Rheinuferweg bis hin zur größten Auenlandschaft des Kantons Aargaus am Rhein, mit der Bezeichnung „Chly Rhy“, mit einer Fläche von 40 Hektaren. Sofort wurde der naturbelassene Beobachtungsturm von uns Wanderer in Beschlag genommen. Herrlich, wie man von oben die wunderbare Natur mit ihrer Vogelwelt beobachten konnte. Schon bald hieß es den Turm wieder zu verlassen. Die Wanderung führte uns weiter den Rhein hinunter, vorbei am Wachturm „Kleiner Laufen“, bis wir schließlich Koblenz erreichten. Über die Zollbrücke gelangten wir zur Waldshuter Schmittenau, von wo aus wir mit dem Linienbus zurück nach Rheinheim fuhren. Im Gasthaus Engel in Rheinheim ließen wir unsere beeindruckende und gesellige Wanderung ausklingen.
(Text und Bilder: Marietta Michel )
09.03.2025
Sonntag und Bilderbuchwetter! Was gibt es Schöneres als eine Wanderung mit netten Leuten im schönen Schwarzwald zu begehen.
Mit drei PKW’s starteten wir in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz an der Schluchseehalle in Schluchsee. Von dort aus begann unsere Frühlingstour durch den Ort Schluchsee, vorbei am Hotel
Vierjahreszeiten und rechts den Waldweg hoch in Richtung Riesenbühlturm. Über einige steinige und steile Wege wanderten wir zum Turm hoch. Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Mächtig stand er da,
der Riesenbühlturm. Unermüdlich stiegen schon die ersten unserer Mitwanderer die 140 Stufen hoch zur Aussichtsplattform, von der aus man den „abgelassenen Schluchsee“ mit seinem Ort - und sogar
ein paar Umrisse der Schweizer Alpen bestaunen konnte. Andere Mitwanderer indes ruhten sich erst mal auf den angebotenen „Himmelsliegen“ aus. Hier oben auf der Wiese bot sich uns genügend
Gelegenheit für eine Rast und Jause.
Nach einer Dreiviertelstunde begaben wir uns wieder auf den Weg. Über Vogelhaus und die Waldhöfe wanderten wir nach Hinterhäuser. Dann gings in Richtung Oberfischbach. Über den Waldwipfeln
hinausguckend konnten wir rechterhand immer wieder die Spitze des Riesenbühlturmes erblicken. Von Oberfischbach aus bogen wir bald rechts ab auf den Winterbergweg, über dessen Höhenwege wir
zurück nach Schluchsee und an unseren Ausgangspunkt bei der Schluchseehalle gelangten.
Den Abschluss dieser wunderbaren Frühlingswanderung genossen wir auf der kleinen Terrasse im Hotel Albtalblick in Häusern, wo uns die Sonne noch eine Weile bei Kaffee und Kuchen oder deftigem
Wurstsalat verwöhnte.
PS:
Wer sich dafür interessiert, warum im Schluchsee momentan so wenig Wasser ist, kann dies gerne unter: Schluchsee im Schwarzwald: Das hat es mit dem niedrigen
Wasserstand auf sich! | SÜDKURIER nachlesen (bitte kopieren und einsetzen).
(Text und Bilder: Marietta Michel )
27.02.2025
Den Winter im Schwarzwald gibt es wirklich noch! Der Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Häusern nutzte den neuen Schneefall am Feldberg zu einer Schneeschuh-Tour. 8 Mutige wagten es am 27. Januar
2025. Einige Mitgeher standen das erste Mal auf Schneeschuhen. Auf gings zum Seebuck-Trail am Feldberg. Dieser startet am Naturfreunde-Haus auf dem Feldberg. Und aus Naturschutzgründen hielten
wir uns auch genau an den für Schneeschuhe freigegebene Aufstiegsroute. Erst geht es ein Stück auf dem allgemeinen Weg Richtung Feldberg hinauf, gemeinsam mit Schlittenfahrern und Wanderern. Dann
biegt der Trail links ab, um -mit großer Vorsicht- eine Skipiste zu kreuzen. Dann sind die Schneeschuhgeher sind unter sich. Die Überquerung eines Baches ist die „Eingangsprüfung“. Heute gibt es
keine Schneebrücke. Aber gottseidank führt der Bach nicht allzu viel Wasser, und alle kommen ungeschadet rüber. Jetzt können wir den Trail in vollen Zügen genießen. Die Tannen sind tief
verschneit wie an Weihnachten. Wald und Wiese sind schneebedeckt. Der Trail steigt an und wir überqueren den Wanderweg. Der Hang wird steiler. Wir richten das Tempo so ein, dass uns zwar warm
wird, dass wir aber nicht schwitzen. Eine herrliche Aussicht zum Grafenmatt, Herzogenhorn und über den Südschwarzwald bis zu den Alpen lädt ohnehin zu dazu ein, öfters mal inne zu halten. Wir
kommen zum Turm der früheren Wetterwarte. Die Sonne versteckt sich gerade hinter einer Wolke. Daher rasten wir einen Augenblick im Eingangsbereich des Turms. Hier ist es windstill. Gut für einen
Becher Tee und ein paar Kekse. Dann verlassen wir den Trail und gehen zum Seebuck hinüber, um uns einen Augenblick am bunten Ski-Treiben um die Bergstation zu erfreuen, und um die Aussicht über
die Wechte zum Raimatihof im Tal zum Titisee zu erfreuen. Die Sonne scheint zwar, aber der Wind pfeift auch, und so machen wir uns bald an den Abstieg. Dieser führt uns am Waldrand neben den
Schipisten bergab. Nur ganz oben halten wir einen Sicherheitsabstand
zur Schneewechte ein, das gebietet schon unser alpinistischer Instinkt. Wir gehen in Falllinie. Daher ist der Weg streckenweise steil. Aber bei den heutigen Schneeverhältnissen greifen die
Schneeschuhe gut. Es geht sich viel einfacher als bei Nass- oder Sulzschnee. Bald erreichen wir die Hütte neben der Ski-Talstation. Jetzt am Ziel haben wir uns eine Rast verdient. Wir bleiben im
Freien, bei Sonne, Wolken und Wind im Wechsel, und bei guter Stimmung. Dann gehen wir zurück zum Naturfreundehaus, und freuen uns über das herrliche Naturerlebnis.
(Text: Johannes Sebulke); (Bilder: Marietta Michel )
26.01.2025
Gleich 25 Mitwanderer hatten sich am 26. Februar in Häusern zur Winterwanderung ins Taubachtqal eingefunden! Der Name passte, denn es war zwar kein Schnee, aber häufiges Eis auf den Wegen
erforderte alle Aufmerksamkeit. Erst ging es quer durch Häusern zur Quelle des Taubach unterhalb des Scheibenfelsens. Der Quellteich ist mit großen Felsbrocken eingerahmt, sodass dieser „Stone
Henge von Häusern“ genannt wird. Auf der Höchenschwander Seite bot uns der Labacher Holzweg viele schöne Ausblicke auf Häusern. Dann erinnerte der „Sprungschanzenweg“ daran, dass hier einmal eine
große Sprungschanze stand. Am Dreherhäusleweiher laufen 6 Wege zusammen- ein ehemaliger Verkehrsknotenpunkt. Viele Geschichten und Legenden gibt es rund um den Weiher. Historisch belegt ist aber,
dass der Weiher mal das Freibad der gehobenen St. Blasier Bürgerfrauen war, und dass daher eine Bretterwand als Sichtschutz um den Weiher errichtet wurde, und dass die Zimmerleute dabei
schlitzohrig für Astlöcher gesorgt haben sollen…
Heute führt uns ein enger Pfad weiter zu einem grandiosen Naturphänomen, der Gletschermoräne. Riesige Felsbrocken hat der Feldberggletscher von ca. 10.000 Jahren bis hierher geschoben. Und weiter
unten hat der Gletscher ein „Eisloch“ hinterlassen, aus dem im Sommer kalte Luft gegen jede Physik von unten nach oben strömt. Aber das ist eine andere Geschichte.
Uns führt der Weg zur jetzt zur Taubachhütte und dann hinunter zum Taubach, der hier schon kräftig sprudelt. Auf Richards Wiese befindet sich, versteckt hinter einem Holzstoß, ein alter
Grenzstein des Klosters St. Blasien – hier in diesem einsamen Tal!
Auf einem steilen Pfad gelangen wir wieder nach Häusern-Würzemoos und zum Gasthaus-Hotel Waldlust, wo wir noch lange gemütlich beieinandersitzen und diese Wanderung nachklingen lassen.
Und uns schon auf die nächste Wanderung freuen, - eine Schneeschuhwanderung am Feldberg am Donnerstag, den 27.2.25. Bis dann!
(Text: Johannes Sebulke); (Bilder: Elisabeth Popiolek und Marietta Michel )